#77 Mythen, Macht und Muttermund – Geburtshilfe aus feministischer Sicht

Shownotes

Geburt war nie ein neutrales, rein persönliches Ereignis. Und dennoch wissen wir erstaunlich wenig über die Geschichte der Geburtshilfe.

Ich spreche mit der Historikerin Helena Barop über ihr Buch „Mythen, Macht und Muttermund – Eine feministische Geschichte der Geburt“. Wir schauen darauf, wie sich Geburtshilfe über Jahrhunderte verändert hat: vom weiblichen Geburtsraum mit Hebammen, Nachbarinnen, Gebeten und Zauberritualen über die männlich dominierte Geburtsmedizin, in der Hebammenwissen zunehmend abgewertet, überschrieben oder verdrängt wurde, bis hin zur aktuellen Geburtshilfe.

Es geht um Erbsünde, Geburtsschmerz, die Rolle der Kirche, antikes Wissen, Hofhebammen, Narkose, Wochenbettfeste, Scham, Machtverhältnisse und die Frage, warum Hebammenarbeit in der Geburtshilfe zwar schon immer hoch angesehen wurde, aber bis heute schlecht bezahlt ist.

Eine Folge über die Geschichte der Geburt, die viel über unsere Gegenwart erzählt. Über Selbstbestimmung, medizinische Macht, verlorenes Wissen und darüber, warum Geburtshilfe nie nur „Frauengedöns“ war.

Shownotes

Gast: Helena Barop - Historikerin & Autorin

Hilfreiches zum Weiterklicken

Buch-Tipp (Werbung*):

Mitmachen & Feedback

Ihr möchtet den Geburtskanal mitgestalten? Dann her mit euren Geschichten!

Für Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob schreibt gern im Insta-Post dieser Folge, oder in den Kommentaren auf der Podcast-Seite auf Hebammenblog.de.

Und wenn du über neue Folgen informiert werden möchtest, dann melde dich für meinen Geburtskanal-Newsletter an oder abonniere einfach den Podcast in deiner Lieblings-App!

Dieser Podcast ist eine Produktion von mir: Hebamme Jana Friedrich von Hebammenblog.de (→ Impressum)

  • = Diese Shownotes enthalten Affiliating-Links - Wenn du sie klickst und dann etwas kaufst, erhalte ich dafür vom Händler eine klitzekleine Vergütung - Danke dafür!